Turbulenzen

Passend zum Thema Turbulenzen stellen die neun Künstlerinnen der Künstlergruppe pickArt aktuell im Flugzeughangar in Detmold aus. Annie Fischer, seit einigen Jahren Mitglied der Gruppe, zeigt Objekte aus Stahldraht. Titel: „Freundliche Übernahme“. Weitere Infos über die in der Ausstellung zu sehenden Werke finden Sie hier.

Die Ausstellung ist bis zum 6.10.2019 im Hangar 21, Detmold, Charles-Lindbergh-Ring 10 zu sehen. Geöffnet samstags 14-18 Uhr und sonntags 11-18 Uhr.

Mehr Arbeiten von Annie Fischer sehen Sie auf ihrer Website www.bildgewebe.de

nebenan 6 – raumgreifend

Arbeiten von Annie Fischer in
Schloß Agathenburg

Eine thematische Ausstellung mit ausgewählten Mitgliedern des BBK Stade-Cuxhaven ist zur Zeit in Stade zu sehen.

Für diese Ausstellung arbeiteten die Künstler*innen ortsbezogen; sie ließen sich von den Räumen im Schloß inspirieren. Zu den ausgewählten Werken gehören nicht nur Bilder und Zeichnungen, sondern auch Installationen, die in den Raum hineinwachsen, sowie die Arbeiten von Annie Fischer, die unter den ausgewählten Künstlern ist. Drei Nischen im Schloß werden von ihr bespielt, Materialien wie Stahldraht und Wolle erobern den Raum.

Noch bis zum 18. August 2019 kann die Ausstellung besichtigt werden.

Schloss Agathenburg
Hauptstraße
21684 Agathenburg (bei Stade)
www.schlossagathenburg.de

7 up – Die sieben DaunTown Künstler im Defacto Art Forum in Lübeck.

So unterschiedlich wie die Arbeitsmethoden und Ansätze der Künstler sind auch die Themen selbst. Das Spektrum reicht von Mythologie über den Schein des Schönen bis hin zur Landschaft und zu Alltagsdiversitäten.

Annie Fischer beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der subtilen Seite unterschiedlicher Materialitäten und deren Wahrnehmung. Sie verwebt Materialien aus dem Baumarkt, die von ihrer Anmutung an Garn erinnern und ihrer zweckgerichteten Funktion enthoben in einen neuen Zusammenhang gebracht werden.

Beate Freier-Bongaertz läßt „Bubbles of journey“ wie gezeichnete Seifenblasen durch den Raum schweben. Gebannt auf Schnittmusterbogen in Stickrahmen. Für die Künstlerin gibt stets das Material den Impuls für ihre Arbeiten.

Susanne Kinski zeigt Landschaften, die als Forschungsreise in die sinnliche Erfahrbarkeit von Materialität und Farbe wahrgenommen werden. Sie collagiert, im Wechsel Farbe und Seidenpapier und modelliert so ihre Landschaften heraus. Es entstehen geometrische Farbfächen, die dem Betrachter suggerieren, den abgebildeten Ort zu kennen.

Wolfgang Meluhn, Donald und Micky. In seinen expressiv und gestisch ausgeführten Malereien stellt Wolfgang Meluhn unprätentiös die Weggefährten der Kindheit dar, mit allen Zufälligkeiten von Beziehungen. Malerei, die passiert.

Matthias Poltrock ist in seiner Architekturmalerei kühl und distanziert. Er zeigt die Sicht der Priviligierten. Poltrock fragt: Was fasziniert uns daran? Der Versuch einer malerischen Annäherung.

Jörg Spätig geht seinem Werk der Sinnesfreude im Abbilden surrealer Denkwelten nach. Dabei wird der künstlerische Arbeitsprozess von Deformation und Konstruktion deutlich. Seine Themen findet Spätig in Mythen und alten Überlieferungen.

Michael Strauß stellt die menschliche Figur in den Mittelpunkt seiner Arbeiten. Gestützt durch Beobachtungen setzt sich Strauß mit dem gesellschaftlichen Blick auseinander. Gleichzeitig ist sein Arbeitsprozess immer auch darauf gerichtet, das Arbeitsmaterial Pappe in seinem bildnerischen Ausdrucksvermögen zu erkunden.

Das Defacto Art Forum in Lübeck, seit einiger Zeit in einer ehemaligen Tankstelle beheimatet, zeigt in seiner Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst von regionalen und internationalen Künstlern in wechselnden Ausstellungen.

Die Kunsttankstelle ist eine Enddeckung für alle Interessierten. In direkter Nachbarschaft zum Holstentor öffnet sich dem Besucher ein Kleinod. Nicht nur die Ausstellungshalle mit dahinter liegendem Skulpturengarten direkt am Wasser lädt zum Verweilen ein. Die ehemaligen Garagen des Geländes wird der Verein künftig zu zwölf Ateliers umbauen. Das aktuelle Programm erfahren Sie unter diesem Link.

Defacto Art Forum – Kunsttankstelle
Wallstraße 3-5
23560 Lübeck
Öffnungszeiten: Do/Fr 15 bis 18 Uhr, Sa/So 11 bis 18 Uhr

Annie Fischer, „Pusteblumen“

Susanne Kinski, „Landschaft“

Wolfgang Meluhn, „Micky im Marta“

Jörg Spätig, „Weisheit“

Matthias Poltrock, „Pool“

Michael Strauß, „Krieger“

Beate Freier-Bongaertz, „Bubbles of journey“

Die Kunsttankstelle in Nachbarschaft zum Holstentor.

Der Skulpturengarten direkt am Wasser.

„Goldener Käfig“ von Jörg Spätig sorgte bei der LangenNachtderKunst in Gütersloh für Gesprächsstoff.

Frei nach dem Motto der Kunstnacht „In aller Freiheit“ hatte die bekannte Gütersloherin Simone Düffert die Installation an einem zentralen Einkaufsstandort aufgebaut. Das konsumkritische Objekt nahm sie zum Anlass, um mit den Besuchern der Nacht über Konsum, Kaufverhalten, Billigläden und die einhergehende Veränderung des Stadtbilds zu reden.
Auf skeptische Blicke oder auf die Frage „Was soll das?“ reagierte sie mit der Gegenfrage „Was sehen sie denn da? Beschreiben sie es mir.“ Es wurde heftig diskutiert bis Mitternacht.

Alltagsdiversitäten 
eine Ausstellung mit 120 Arbeiten von 
Beate Freier-Bongaertz im Meller Kunstverein

Diverse Dinge des Alltags sind das große Thema der plastischen Zeichnungen und Objekte von Beate Freier-Bongaertz. Es ist ein experimentell-reflexiver Umgang mit dem vorgefundenen Material. Das Material einer Käseschachtel wird zum Impuls für eine Zeichnung. Der ehemalige Gebrauchsgegenstand wird zum Kunstobjekt.
Freier-Bongaertz schafft mit ihren Alltagsdiversitäten einen Ort des Staunens, nicht zuletzt dank ihres eigenen Denk- und Phantasieapparats. Ihre künstlerische Position kann als Forschungsreise in die sinnliche Erfahrbarkeit von Realität verstanden werden.
Mit einem Augenzwinkern, gekonnter Zeichentechnik, die einen gelungenen Balanceakt zwischen Linie und Fläche vollführt, offenbart sich dem Betrachter der Inhalt der Arbeit.
(aus Kunst:stück OWL 3/2013) 
Datum: 
14.2. – 10.3.2013
Ort:
Kunstverein Melle
Alte Posthalterei
Melle, Haferstr. 17
Geöffnet: Mi – Sa: 15:00 – 18:00 Uhr, So: 11:15 – 18:00 Uhr

Arbeiten von Beate Freier-Bongaertz im 

Literaturmagazin Tentakel

Tentakel, das Literaturmagazin zeigt die Literatur und Kunstszene Ostwestfalens. Junge Autoren mit Kurzgeschichten und Gedichten können hier entdeckt werden, aber auch Künstler und ihre Werke.
Die aktuelle Ausgabe (Schwerpunkt Gütersloh) des drei mal im Jahr erscheinenden Magazins kann als Einzelausgabe für 3 Euro plus Porto oder im Jahres-Abo für 11 Euro inkl. Porto bestellt werden.
Mehr Arbeiten von Beate Freier-Bongaertz unter: http://www.kunstfreier.de

Zeus Affairs

Neue Arbeiten von Beate Freier-Bongaertz bis zum 30. September 2012
in der Galerie von Jo Olejnik.
Paderborn – Schloß Neuhaus, Bielefelder Str. 24. Do – Sa 16 bis 20 Uhr.
Das große Thema der griechischen Mythologie ist die Serie von Verwandlungen, die Zeus in verschiedenen Tiergestalten darstellt, um schöne Frauen zu verführen – wie Leda und der Schwan oder Europa und der Stier.

Beate Freier-Bongaertz hat diese Zeus Affairs zu einem Spiel der Verwandlungen gemacht, das in Bildern und Würfelobjekten sichtbar wird.

Vergleichbar schnell wie ihre gekonnte Zeichentechnik, die einen gelungenen Balanceakt zwischen Linie und Farbfläche vollführt, offenbart sich dem Betrachter der Inhalt der Arbeit.
Ausgehend von der Idee des alten Kinderwürfelspiels mit Märchenbildern sind hier die klassischen Themen in den modernen Alltag übertragen. Der Besucher kann aktiv die Bilderszenen verändern. Das Spiel wird zum Kunstwerk.

Besucher beim Zusammensetzen der Würfel
Galerist Jo Olejnik

Mehr Arbeiten von Beate Freier-Bongaertz zu sehen unter: http://www.kunstfreier.de

Jagdszene aus OWL

Jagdszene aus OWL von Wolfgang Meluhn.
In seiner bekannt virtuosen Art läßt Meluhn hier eine klassische Jagdszene entstehen.
Detailansicht des Mannes im roten Rock zu Pferde

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Da braut sich was zusammen!
Voll in Schwung: Wolfgang Meluhn bei dem Spannen von insgesammt vier Großformaten
im Atelier in DAUN Town
Meluhn und Poltrock werden nächste Woche in einer Malerei-Performance
vor geladenem Publikum zwei Riesenformaten von 2,20 x 4 Meter
enstehen lassen.Mehr können wir im Moment noch nicht sagen.
Ab Mittwoch dann in diesem Blog mehr dazu.

Frühjahrsputz in Dauntown – Zeit wird’s …

Wassereimer und frischer Putzschwamm – na dann kann’s ja losgehen …in DaunTown

Wird doch nix mit dem Putzen – gottseidank. Denn die Eimer gehören zu einer Installation von Beate Freier-Bongaertz,  mit Bildern und Objekten, frei nach der gleichnamigen Geschichte im Struwwelpeter. Beize, Tusche, Pappe, Regenschirme 10 Objekte, 14 Bilder, 6 Ideenskizzen.

Ausgestellt wurde der “Fliegender Robert“ in  Lemgo in der  Galerie Gausepohl ( 2009 )  und im Struwwelpeter-Museum in Frankfurt am Main ( 2011 )


www.struwwelpeter-museum.de