Künstlerportraits als Bildband

Für sein aktuelles Buch portraitiert der Dortmunder Fotograf Frank Peterschröder bildende Künstler, Musiker und Poetry Slammer. Sein Arbeitstitel für das vom  Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt: Krise = Chance.

Er spührt mit seiner Kamera der Frage nach, wie jeder Einzelne mit den Herausforderungen der Pandemiezeit umgeht. Der Fotograf besucht die Künstler an ihren Arbeitspläzen. Mittels Gesprächen macht er sich ein inneres Bild, bevor die Protagonisten in ihren Räumen in Szene gesetzt werden.

Handschriftliche Statements mit den Erfahrungen, Ideen und Gedanken der Protraitierten in dieser besonderen Zeit runden den Bildband ab.

Frank Peterschröder fotografiert die Künstler in DaunTown, hier Annie Fischer in ihrem Atelier.

KulturFaktor live – Einblick in die Arbeitswelt von Matthias Poltrock

Matthias Poltrock im Gespräch mit Lena Jeckel im „KulturFaktor live“. In dem 30-minütigen Interview gab der Künstler einen Einblick in seine Arbeit und die Entstehung der K-Pax Serie.

„Matthias Poltrock widmet sich nicht nur der klassischen Malerei. Unter seinem Künstlernamen K-PAX baut er bunte Pop-Art-Stücke aus allen denkbaren Materialien. Leuchtende Farben und starke Kontraste, digitale Bildelemente und Malerei werden im wahrsten Wortsinn zusammengeschraubt. Befragt zur aktuellen Pandemie-Situation sagt Poltrock: Natürlich beschäftigen mich die Thematik und die daraus resultierenden Änderungen des täglichen Lebens. Künstlerisch beschäftigt sich Poltrock mit seinen laufenden Projekten wie K-PAX und der Millionaires-View-Serie. In seiner Ateliergemeinschaft DaunTown mit 6 weiteren Künstlerinnen und Künstlern in Borgholzhausen entstehen ständig neue Ideen.“

Das Gespräch war auf der vom Gütersloher Fachbereich Kultur initiierten Platform für Künstler-Porträts als Livestream zu sehen. Alle, die den Sendetermin verpasst haben, können nun das Video im Archiv ansehen.

Kulturfaktor.com

 

Blick ins Atelier: Annie Fischer

Zur Zeit finden wenige Ausstellungen statt. Viele Galerien, Kunstvereine und kleine Museen halten ihre Häuser aufgrund der Coronapandemie weiterhin geschlossen. Um der Kunst Raum zu bieten, hat die Zeitung „Die Glocke“ eine Rubrik „Blick ins Atelier“ eröffnet.

Hier der Einblick ins Atelier und die Arbeit von Annie Fischer:

„Gewand im Umgang mit Garnen und Fäden überrascht es nicht, dass sie diese in ihrer aktuelle Arbeit „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ verwendet. Dabei möchte Fischer nicht in die Schublade Textilkünstlerin gesteckt werden. Ihr Metier ist die Objektkunst, wobei sie leidenschaftlich gern die verwendeten Materialien aus ihrem ursprünglichen Kontext reißt, um „etwas Absurdes in Zusammenhang zu bringen“, erklärt die Künstlerin. Mit einem Schmunzeln erinnert sie an ihr Objekt „Schokolade zum Abgewöhnen“, das sie aus hochgiftigem Zinn gegossen hat. Ihr geht es eben immer darum, die Möglichkeiten des Materials in überraschenden Gegensätzen auszuloten. Jüngstes Projekt „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ zeigt, wie sie das meint: da quillt aus einem Papierhandtuchhalter ein Wulst roter Wollfäden heraus. Als Inspirationsquelle nutzt die Künstlern oft ihre Erfahrung als psychologische Psychotherapeutin. (Erstes Studium, bevor sie Textile Formgebung in Dänemark studierte.) Die Abgründe der menschlichen Seele sind ihr nicht fremd. So kennt Sie beispielsweise die ernste Thematik des zwanghaften Händewaschens nur zu gut. Mit einer augenzwinkernden Leichtigkeit schafft sie es aber, diese im wahrsten Sinne „ver-rückten Wirklichkeiten“ sichtbar zu machen.
(Dr. Silvana Kreyer)

„Ich wasche meine Hände in Unschuld“, Objekt von Annie Fischer

Mehr Arbeiten von Annie Fischer sind auf ihrer Website zu sehen:
bildgewebe.de

Film über Michael Strauß

Der WDR zeigt einen Film über den Künstler Michael Strauß.

Im Interview gibt der Bildhauer nicht nur einen Einblick in seine Arbeitsweise, er philosophiert auch über Kunst, Materialität, Formfindung und Kunst als Erkundungsprozess.

Gedreht wurde der Film im Atelier bei der Arbeit.

Zu sehen ist der Bericht in der Mediathek des WDR unter dem Titel:

„Der Papp-Bildhauer: Skulpturen der besonderen Art“

Hier der Link: zum Film

„Breaking the habit“ Skulptur von Michael Strauß.

Die Kunst-Fabrikanten

DaunTown in Faktor 3 – dem Wirtschafts- und Kulturmagazin für den Kreis Gütersloh

Die aktuelle Ausgabe spiegelt Impressionen eines journalistischen Besuchs in DaunTown wider.
„Es gibt einen Ort im Kreis Gütersloh, der bietet sechs namhaften Künstlern Raum für ungehemmte Kreativität. Der Name: DaunTown.
DaunTown entwickelt Kunstpositionen.“ Den Bericht können Sie ab Seite 90 lesen.

 Zu bestellen oder als PDF ist das Magazin unter www.erfolgskreis-gt.de

Magazin: Flöttmann Verlag GmbH, Fotos: Vera Corsmeyer

Es ist endlich wieder soweit: Lets get ready to ruuuummmmble !!

Der Kesselhaus Rumble
 Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 20 Uhr im Kesselhaus der Weberei Gütersloh
 Die Maler Poltrock und Meluhn im 12-Runden-Boxkampf um die wa(h)re  Kunst
Poltrock vs. Meluhn
Heute hat die WDR Lokalzeit OWL für Tipps & Termine die beiden Schwergewichte
in Dauntown beim Training beobachtet. Gesendet wird am 17.10. 2012. 19.30 – 20.00 Uhr
Tobias Nehls von www.filmzeit.info sorgt für spannende Einstellungen
Der Spass kam wie immer nicht zu kurz bei den Beiden
Rumble in the Jungle und Thrilla in Manilla , das war die Kunst des
Boxens annodazumal. Heutzutage zeigt sich Kunst beim Kesselhaus Rumble.
Matthias Poltrock versus Wolfgang Meluhn. Die beiden malenden Kontrahenten kämpfen an 2 großformatigen
Bildern. Sie porträtieren sich als Boxer, malen in das Bild des
anderen, Schlag auf Schlag folgt und mit jeder Runde ändern sich die
Bilder. Diese Kunstperformance wird aufgeführt unter der Regie des
Filmemachers Daniel Manns, der für seine Musikvideos bekannt ist.

Während des Malens werden Szenen ala Mohammad Ali vs. George
Forman und Joe Frazier in den Ring projeziert. Bildwechsel, Klang,
künstlerische Verfremdung und schnelle Schnitte prägen diese Performance.

In 12 Runden werden die Bilder bunter, Poltrock ergreift die
Initiative mit einem großen Pinsel. Große Teile des Bildes werden
mit einer schwungvollen Linie zusammengefasst. Das Publikum
klatscht. Meluhn kontert mit kontrastreichen Farbtupfern.

Das Publikum sieht einen rasanten malerischen Avantgard-Boxkampf. Ein
phantastischer Kunstabend, diesmal auch als sportliche Herausforderung.

Diese
Kunstperformance wird aufgeführt unter der Regie des Filmemachers Daniel
Manns, der für seine Musikvideos bekannt ist.
 Veranstalter: Kleine Bühne e.V.,
Veranstaltungsort: Kesselhaus der Weberei Gütersloh,
Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 20 Uhr, Eintritt 5,-
www.die-weberei.de

Interviews in FAKTOR 3

Beate Freier-Bongaertz ist über ihre eigene künstlerischen Tätigkeit hinaus auch
sehr engagiert als zweite Vorsitzende des Kunstvereins Gütersloh. www.kunstverein-gt.de Das dort gezeigte Ausstellungsprogramm ist sehr vielfältig im Bereich der Gegenwartskunst.
Der ganzen Bericht über die Arbeit des Kunstvereins können Sie auf Seite 40 lesen.
www.erfolgskreis-gt.de/kultur

( Im Magazin ab Seite 78 )

Faktor 3 – Das neue Magazin für den Kreis Gütersloh.
Es erscheint zweimal im Jahr und zeigt Interviews mit Persönlichkeiten des Kreises.Es wird 7000 Entscheidern im Kreis Gütersloh zugeschickt und liegt 3000 mal in
hochwertigen Hotels aus. Außerdem ist es online zu lesen, oder zu bestellen unter
www.erfolgskreis-gt.de/kultur

Das ganze Interview mit Wolfgang Meluhn können Sie auf Seite 42 lesen.

( Im PDF Seite 42. Im Magazin ab Seite 82 )